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Brautwerbung in "König Rother". Minne oder geplantes by Maxim Rhein

By Maxim Rhein

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, observe: 2,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprache: Deutsch, summary: Der Protagonist Rother erscheint in der Ausgangssituation des Werkes „König Rother“ als edler und machtvoller König. Doch seine individual zeichnet sich trotz aller Makellosigkeit durch ein entscheidendes Defizit aus: ihm fehlt eine Ehefrau.

Deutlich wird hierbei, dass König Rother eine Frau benötigt, um die hohe place in der Adelshierarchie in shape eines Thronerben zu sichern. Dies bedeutet, dass die Ehefrau lediglich zur Sicherung seiner Thronfolge dient. Nach dem Lesen des Werkes weiß der Leser, dass König Rother diese Ehefrau in der Tochter des Königs aus Konstantinopel findet. Allerdings stellt sich die Frage, ob König Rother nur um die Königstochter wirbt, um einen Thronerben zu sichern oder ob auch andere Gründe zur Heirat führen.

Dieser Fragestellung wird in dieser Hausarbeit nachgegangen, indem zunächst dem Brautwerbungsschema Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dazu wird anfangs das Brautwerbungsschema als culture betrachtet, um aufzuzeigen wie dieses Schema entstanden ist. Anschließend wird die „Schablonenhaftigkeit“ des Brautwerbungsschemas dargelegt, indem der Aufbau dieses Schemas veranschaulicht wird. Dabei wird konkretisiert, wie sich die einzelnen Elemente des Aufbaus in dem Werk König Rother widerspiegeln. In Bezug auf den Aufbau spielen sogenannte „Handlungsfixpunkte“ eine entscheidende Rolle. Eine Definition für diesen Begriff erfolgt in Kapitel 2.2. Einen dieser Handlungsfixpunkte stellt die Kemenatenszene dar, in der die „Schuhepisode“ als wichtige Schlüsselszene fungiert.

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Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Eine normalistische Narration by Franziska Täger

By Franziska Täger

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Theorie und Geschichte von Medien, Sprache: Deutsch, summary: Unter der Überschrift „Pfundig“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung kürzlich einen Artikel, der die Vorteile von Übergewicht behandelte. Dem Artikel warfare eine Tabelle zum Body-Mass-Index angefügt, die darüber Aufschluss gab, ab welcher Körpergröße und welchem Körpergewicht ein Mensch als unter-, common- oder übergewichtig gilt. Als Leser dieses Artikels hält guy unwillkürlich inne, um sich selbst in dieses Raster einzuordnen und festzustellen, ob guy der Normalität entspricht oder nicht. Der BMI ist nur eins von vielen Beispielen für Normalität, die unseren Alltagsdiskurs prägen. used to be aber ist Normalität? Jürgen hyperlink bezeichnet mit diesem Begriff „auf Verdatung gegründete[s], statistisch tingierte[s] Orientierungswissen“. In unserer modernen Gesellschaft, so hyperlink, wird dieses Wissen von einer Vielzahl von „diskursiven sowie praktisch-intervenierenden Verfahren, Dispositiven, Instanzen und Institutionen produziert und reproduziert“. Wie (re-)produziert Literatur als eines dieser Dispositive Normalität? Welchen Umgang mit Normalität kann sie dem Leser aufzeigen? Diesen Fragen soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit anhand des 2009 erschienenen Romans "Tschick" nachgegangen werden. Als theoretische Grundlage werden hierfür zunächst die Grundbegriffe des Normalismus nach Jürgen hyperlink kurz dargestellt. Anschließend wird auf die Charakteristika des Road-Movie eingegangen. Unter der Maßgabe, dass die literarischen Narrationen nicht-normaler Fahrten nach den gleichen Prinzipien verlaufen wie die filmischen Narrationen, werden diese Merkmale auf die Road-Novel übertragen. Daran anknüpfend werden dann die beiden Protagonisten des Romans, der Verlauf ihrer Reise und zwei sich im Rahmen dieser Fahrt ereignende Begegnungen unter normalistischer Perspektive analysiert.

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Die Konzeption der Sophie in „Emile oder über die Erziehung“ by Melanie W.

By Melanie W.

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Sprache: Deutsch, summary: „Bisher habe ich die Menschen nicht nach Stand, Rang und Glücksgütern unterschieden und ich werde es auch in Zukunft nicht tun, weil der Mensch in jedem Stand Mensch ist.“ schrieb Jean-Jacques Rousseau in seiner Erziehungsschrift „Emile oder über die Erziehung“. Zwar unterscheidet er beim Mensch nicht nach den genannten drei Kriterien, dennoch unterscheidet er in seinem Werk zwischen dem Geschlecht, was once die Erziehung betrifft. Ob dies nun negativ zu werten ist und guy von einer Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern sprechen kann oder es auch als positiv angesehen werden kann, indem guy eine Ergänzung der Geschlechter sieht, soll anhand von verschiedenen Konzepten in dieser Arbeit erörtert werden.

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Die Schuldfrage in Hartmanns von Aues "Iwein" (German by Federico Sirna

By Federico Sirna

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, word: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit soll im Folgenden additionally zunächst klären, wie der Begriff „Schuld“ im höfischen Mittelalter zu verstehen ist und welche Regeln und Normen der mittelalterlichen Gesellschaft in der Schuldfrage zu beachten sind.
In einem weiteren Schritt werden sowohl die Brunnenaventiure als auch Iweins Terminversäumnis genauer betrachtet. Dabei soll analysiert werden, ob Iwein durch seine Verfehlungen Schuld auf sich lädt und wenn dies der Fall ist, in welcher Form.

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Massendarstellungen in "Kuhle Wampe oder: Wem gehört die by Sebastian Kroker

By Sebastian Kroker

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Universität zu Köln (Institut für deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Filme der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, summary: Obwohl dieser movie in der Forschung bereits ausgiebig behandelt wurde, fanden die Massenszenen nie die zentrale Aufmerksamkeit der Betrachtung. Sie werden meist kurz behandelt und in die inhaltlichen Ergebnisse der übrigen Szenen eingeordnet. Daher beschäftigt sich diese Arbeit mit der Darstellung von Massen in „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“.

Dafür sind zwei längere Szenen suitable, die am Beginn und am Ende des movies stehen. Es ist zu untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Szenen hinsichtlich der Darstellung von Massen bzw. Mengen im movie besteht und inwieweit dieser durch Massentheorien gestützt bzw. widerlegt wird. So soll sich zeigen, wie die Verantwortlichen das (junge) Proletariat und damit die Masse darstellen möchten und ihre Intentionen mit filmischen Mitteln umsetzen.

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Erzähltextanalyse "The Bluest Eye" (German Edition) by Katja Ehrenmüller

By Katja Ehrenmüller

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Institut für Kultur-, Literatur- und Musikwissenschaft), Sprache: Deutsch, summary: The Bluest Eye ist ein Roman von Toni Morrison aus den 1970er-Jahren. Auf den ersten Blick erscheint die Geschichte eine gewöhnliche fiktive Erzählung zu sein. Doch wird der Roman genau betrachtet und bewusst gelesen, erkennt der Leser schnell, dass der Roman nicht nur die Geschichte eines kleinen Mädchens erzählt, sondern wichtige Themen und Probleme der 1940er-Jahre anspricht. Doch used to be sind diese Schwierigkeiten und Fragen, die schon das Le-ben eines kleinen Mädchens so stark beeinflussen können?

Zu Beginn dieser Arbeit wird kurz auf die gesellschaftlichen und sozialen Voraussetzungen eingegangen, welche zur Entstehung dieses Romans führten, und die Autorin Toni Morrison wird vorgestellt (Kapitel 2). Im three. Kapitel werden die Handlung und die Charaktere des Romans beschrieben. Das four. Kapitel umfasst die eigentliche Textanalyse. Nachdem auf die Textstruktur eingegangen wird, werden die zentralen Themen des Romans – Rassismus, Scham und Wut und Sexualität – erörtert. Zum Schluss wird auf die Konstellation von Ge-dächtnis und Erinnerung im Roman und die Bedeutung des Romans für das Gedächtnis der heutigen Gesellschaft eingegangen (Kapitel 5).

Ziel dieser Arbeit ist es, die Geschichte zu interpretieren und zu reflektieren und die zentralen Themen des Romans herauszuarbeiten. Dabei wird auch auf die Rolle von Erinnerungen in der Geschichte eingegangen.

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Personenkonstellationen und Beziehungsebenen im by Kamila Gasiorek

By Kamila Gasiorek

Examensarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,8, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, summary: Das Nibelungenlied wurde unter allen mittelhochdeutschen Epen im Zuge der politischen Konstellationen zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit Begriffen wie nationwide- oder Volksepos versehen, und damit zum heute bekanntesten Werk des deutschen Mittelalters. Nicht zuletzt wird die Bedeutung des Nibelungenliedes auf internationaler Ebene durch die Ernennung zum Weltdokumentenerbe durch die UNESCO 2009 bestätigt. Die Relevanz und Aktualität des Nibelungenliedes für die deutsche Literaturgeschichte werden sowohl in der breiten Forschungsliteratur, als auch in immer neuen Forschungsgebieten, wie movie, Dramen oder Oper deutlich. Die soziale Welt der Nibelungen aus heutiger Sicht verstehen zu können bedarf jedoch einer Auseinandersetzung mit dem mittelalterlichen und höfischen Gesellschaftsmodell.

Untersuchungsgegenstände der vorliegenden Arbeit sind die Personenkonstellationen und Beziehungsebenen der nibelungischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung von Veränderungen der Beziehungen und deren Auswirkungen auf die Handlung. Die vorliegende Hausarbeit zum Nibelungenlied verfolgt drei Zielsetzungen: zum einen sollen die Figurenkonstellationen und der Aufbau des Personenverbandes dargestellt werden. In welcher Konstellation tauchen die Figuren zueinander auf? Welche Bindungen halten den Personenverband zusammen? Damit werden die Figuren des Nibelungenliedes nicht isoliert, sondern hinsichtlich ihrer personalen Bindungen betrachtet.

Zum anderen sollen Auswirkungen von Gruppenbindungen und die Veränderung von Einzelbeziehungen untersucht werden. Handlungsbestimmende Konstellationen sollen dabei durchleuchtet werden, da sie ein „immanentes Tat-Folge-Geschehen“ auslösen, das zum sukzessiven Nibelungenuntergang führt. Welche Konstellationen sind konfliktgeladen, welche scheitern und weshalb, welche Konstellationen bewähren sich bis zum Schluss?

Zuletzt soll mithilfe der Beantwortung der Fragen die those bestätigt werden, dass personale Bindungen das Handeln der Figuren bestimmen und deshalb im Nibelungenlied von höchster Bedeutung sind. Nicht zuletzt führt der Dichter die Relevanz personaler Beziehungen durch hervorgehobene Einzelbeziehungen und das Scheitern dieser Bindungen in immer wieder neu auftretenden Konstellationen vor.

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Ernst Meisters „Poetologie des Sterbens“: Ernst Meisters by Ralf Hikschl

By Ralf Hikschl

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 2,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, summary: Diejenigen, die mit der Lyrik des „Hermetikers aus Hagen“, wie ihn Wolfgang Werth nannte in Kontakt kommen, finden nur schwer Zugang zu seiner Lyrik. Der Grund dafür ist zum einen Meisters Stil und seine Thematik. Thematisch setzte sich Meister in seiner Lyrik zeitlebens mit philosophischen Themen wie Sein, Zeit, Ewigkeit und Tod auseinander. Sprachlich ist Ernst Meister sehr eigenwillig und ungewöhnlich. Ab dem Gedichtband „Unterm Schafspelz“ wird die expressionistische Lyrik mit der „surreal-bildhaften“ Sprache Meisters immer knapper, karger und hermetischer. Der Vergleich Meisters mit Kandinsky jedoch bedürfte wahrscheinlich erst einer künstlerisch-literarischen Untersuchung und scheint aber auf Anhieb naheliegend.

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Das Fremd- und Selbstbild der Iphigenie und seine Auswirkung by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,0, , Sprache: Deutsch, summary: Wirft guy einen Blick in die Forschungsliteratur, so lässt sich feststellen, dass Goethes „Iphigenie auf Tauris“ fortwährend Anlass für Interpretationen bietet. Dabei wird seit jeher ein besonderes Augenmerk auf die Charakterisierung der Hauptfigur der Iphigenie gelegt, wobei vorwiegend auf den Aspekt des Humanitätsideals eingegangen wird. Es ist nicht zu leugnen, dass diesem aufgrund der Thematik des Schauspiels, dem Humanisierungsprozesses durch Iphigenie, eine große Bedeutung zukommt.

Unzureichend allerdings wird das Bild, das die Figuren von Iphigenie haben, behandelt. Dieses stellt in vielen Darstellungen zwar ein mehr oder weniger wichtiges Grundgerüst für die Interpretationen dar, wird allerdings zumeist nur in Nebensätzen behandelt, wodurch ein klares Fremd- und Selbstbild nicht ersichtlich wird.

Sollte es angesichts der aktuellen Forschungslage additionally nicht von weiterem Belang scheinen, dieses genauer zu untersuchen, so ist im Gegenteil darauf hinzuweisen, dass die Figuren, die den Verlauf des Stückes maßgeblich mitgestalten, mit ihrem Bild von der Hauptperson Iphigenie den Humanisierungs- und Kultivierungsprozess ganz besonders beeinflussen.

Dabei ist es von Nöten herauszuarbeiten, in welcher Beziehung die Figuren zu Iphigenie stehen, durch welche Grundeinstellungen diese Verbindung geprägt ist und welche Ansichten die Personen von Iphigenie haben und sie von sich selbst hat. Dies soll dadurch geschehen, dass die oben erläuterte Literatur hinsichtlich des Selbst- und Fremdbildes nach den Figuren Orest, Pylades, Thoas und Iphigenie unterteilt und untersucht wird. Es muss außerdem darauf geachtet werden, dass Aussagen über eine individual nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit der Ansicht über diese ist.
Ziel dabei ist es folglich, zuerst das Fremd- und Selbstbild herauszuarbeiten, um schließlich zu untersuchen, ob und inwieweit dieses auch mit dem Einfluss auf den Ausgang des Schauspiels und dem damit einhergehenden Humanisierungsprozess zu verknüpfen ist.

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Die Blechtrommel und das Motiv des Skatspiels (German by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,7, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, summary: Die Trommel Oskars in der "Blechtrommel" von Günter Grass kann zweifellos als ein software der Vergegenwärtigung und als ein Mittel der Erinnerung angesehen werden. Doch darin erschöpft sich ihre Bedeutung nicht. Auch als Spielzeug nimmt sie in dem Roman eine zentrale Rolle ein und verweist zugleich auf die Bedeutung des Spiels als solchem in der Welt und Umwelt des Oskar Matzerath.
Spiel und Spielerisches begegnen dem Leser bei der Lektüre der Blechtrommel vielfach, und zwar besonders häufig in der Gestalt des Skatspiels. Wolfgang Iser sieht die Rolle des Spiels im Kontext einer "literarischen Anthropologie" als Überbrückung der Differenz von Seiendem und nicht Nicht-Seiendem:
"Deshalb vermag nur das Spiel die geschiedenen Positionen unter Aufrechterhaltung ihrer Verschiedenheit in die wechselnde Vielfalt möglicher Beziehungen zu bringen. Das Spiel ist die einzige Präsenz, die sich selbst entspringt, weshalb es auch verlischt, wenn es zu Ende gespielt wird."
Die Elemente des Spielerischen weisen demnach auf Differenzen und Brüche des Seienden hin. So etwa die Differenz zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt, die Differenzen und Brüche zwischenmenschlicher Beziehungen – zum Beispiel der Ehebruch von Oskars Mutter Agnes – und die Differenz zwischen Gegenwart und unbewältigter Vergangenheit, die etwa in den Bewältigungs- oder besser Nichtbewältigungsritualen des Düsseldorfer „Zwiebelkellers“ deutlich wird.
In dieser Arbeit sollen die Elemente des Ludischen unter besonderer Berücksichtigung des Skatspiels in der „Blechtrommel“ untersucht werden. Im folgenden zweiten Kapitel werden allgemeine Elemente des Spielerischen in der Blechtrommel dargestellt. In diesem Kontext werden auch theoretische Aspekte des Ludischen beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich dem Skatspiel und greift Handlungsstränge der „Blechtrommel“ auf, in denen der Skat eine besondere Rolle spielt. Dem Kapitel „Das Kartenhaus“ der „Blechtrommel“ ist in dieser Arbeit ein eigener Abschnitt gewidmet, da in ihm das Skatspiel im Zentrum steht. Schließlich soll in der Schlussbetrachtung gezeigt werden, dass das (Skat-)Spiel in der „Blechtrommel“ eine Semiotik repräsentiert, die die Grenzen der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten auslotet.

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